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Der klimatische Einfluss des Sees auf die Berge ermöglicht das Zusammenleben vieler unterschiedlicher natürlicher Lebensräume: die Mittelmeer-Macchia mit ihren silbrigen Olivenhainen, der ursprünglicher Wald, alpine Hochlandweiden und die felsige Landschaft der Gebirgsgipfel. Für diese seine Einzigartigkeit gebührt dem Monte Baldo die Bezeichnung “Garten Europas”, als wahrhaftiges Bindeglied zwischen den Alpen und dem Mittelmeerraum.

Er ist somit der ideale Ort, um zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die man anderswo inzwischen nur noch selten antrifft, zu beobachten und zu studieren. Gleichzeitig bietet er Ausflüglern und Sportbegeisterten, die den Zauber dieses Lebensraums zu lieben und wertzuschätzen wissen, seine Gastfreundschaft.

Als Beweis der außergewöhnlich vielfältigen Pflanzenwelt des Baldo seien hier zuallererst die Orchideen als die exklusivsten besonders erwähnt: es gibt über 60 verschiedene Arten, die zwischen März und August blühen, je nachdem auf welcher Höhe sie wachsen. Ebenso sympathisch und beliebt sind bei den Alpinisten das Edelweiß, die strahlende und majestätisch blühende rote Lilie, das Tiroler Windröschen, die gemeine Pfingstrose sowie viele andere endemische Arten, die den Monte Baldo einzigartig und zu einem Farbenmeer machen: dem “Garten Europas”.

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Der Monte Baldo ist nicht nur die natürliche Bühne für die Orchideen- und Edelweiß-Blüte, sondern auch für eine Reihe menschlicher Tätigkeiten, die seit jeher diesen wunderbaren Bergzug, der so prächtig in der Sonne liegt, mit Leben füllen. Die wohl typischste und verbreitetste Tätigkeit zwischen 1.400 und 1.700 Metern ü.d.M. ist die Zucht von Milchschafen und Kühen. Es gibt viele, vor allem kleine Almen, die die frische Milch selbst verarbeiten und daraus köstliche Frischkäse oder Käse für eine mittleren Reifegrad herstellen. Häufig trifft man auch auf Schweine, die, mit Molke und anderen Erdfrüchten gefüttert, köstliches Fleisch geben, aus dem nur wenige, dafür unvergleichlich lecker schmeckende Salami hergestellt wird. Eine Almenwanderung ist eine ungemein anregende Art, einen Tag auf dem Monte Baldo zu verbringen und die wenigen einfachen aber exquisiten Spezialitäten einer an Zutaten armen, dafür an traditionellen Gerichten reichen Küche zu verköstigen, die der moderne Mensch immer mehr zu schätzen weiß.

Weiter unten, unterhalb des Buchen- und Piniengürtels, regiert unangefochten der Olivenbaum, diese Pflanze, die der Landschaft eine ganzjährig schimmernde und entspannende Farbe verleiht und mit dem See im Hintergrund den Geist für edelste Gedanken öffnet. Von den mit viel Liebe und Mühe gepflegten Olivenbäumen des Garda gewinnt man ein wahrhaft wertvolles Öl, reich und intensiv an Düften, mild und hervorragend dazu geeignet, Speisen all den Duft dieser Mittelmeer-Zutat par excellence zu verleihen. Auf den Äckern wie auch überall auf dem Monte Baldo wachsen Blumen von seltener Schönheit, und ganz besonders sei hier erinnert an die erhabene rote Lilie und an Arnika, Pfingstrose und Ranunkel, die alle dazu beitragen, dass auch die Milch der Weidetiere ganz besonders duftet.